Sehenswürdigkeiten der Gemeinde Bruck-Waasen

 

Fatima-Kinder-Wallfahrtskapelle

in der Ortschaft Oberndorf

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Die wunderschöne Kapelle liegt idyllisch im Stralberg-Wald am Güterweg Oberndorf, zwischen den Ortschaften Oberndorf und Usting. Diese Kapelle wurde von Herrn Paul Traunwieser, einem gebürtigen Kallhamer, errichtet.

Das besondere an der Wallfahrtskapelle ist, dass der Altar aus 130 verschiedenen Hölzern, die aus der ganzen Welt stammen, gemacht wurde. Der einzigartige Altar wurde von Herrn Walter Wagner aus Neumarkt im Hausruck errichtet.

 

Bauernkriegdenkmal in der Ledererwiese

Die Gedenkstätte liegt am Waldrand nördlich der Ledererwiese, Ortschaft Nußbaum, Gemeinde Bruck-Waasen – zu erreichen von Peuerbach aus von der Eferdinger Bundesstraße über die Stefan-Fadinger-Straße. Aber auch der Wanderweg entlang des Ledererbaches führt nahe an der Gedenkstätte vorbei.

Hierbei handelt es sich um eine Steinpyramide, die von einem Morgenstern bekrönt wird. Dieser Morgenstern ist aus einer Steinkugel und Eisenzacken geformt. Die Pyramide wurde von Baumeister Hans Doblmaier, Peuerbach 1626, aufgerichtet. Auf dem zweitgrößten, mittleren Stein befindet sich eine eingravierte Inschrift:

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„21. Mey 1626 Es mueß seyn“

Die Gedenkstätte erinnert an das Treffen bei Peuerbach am      21. Mai 1626. Am Morgen des 20. Mai hatten die Aufständischen den befestigten Markt Peuerbach angegriffen und die bayrische Besatzung zur Übergabe gezwungen. Noch am selben Tag brach Adam Graf Herberstorff mit 1000 Mann Fußvolk, 100 leichten Reitern, drei Geschützen und dem Henker von Linz nach Eferding auf und zog am Morgen des 21. Mai über Waizenkirchen auf der alten, heute noch bestehenden Straße entlang der Aschach nach Peuerbach. Bei der Ortschaft Nussbaum lenkte eine kleine Schar von Bauern die Aufmerksamkeit der Heranrückenden auf sich, so dass die Hauptmacht, die sich hinter einer Anhöhe auf der Ledererwiese verborgen gehalten hatten, den Truppen Herberstorffs in die rechte Flanke fallen und sie vernichtend schlagen konnte.

Die Gedenkstätte Ledererwiese markiert demnach nicht das eigentliche Schlachtfeld, sondern den Raum, in dem sich die Bauern sammelten.

 

Ledererwiese, Gedenkstein

Im Wald unweit der Gedenkstätte Ledererwiese, Ortschaft Nussbaum, Gemeinde Bruck-Waasen. Zu erreichen von Peuerbach aus über die Stefan-Fadinger-Straße. Von der Steinpyramide Ledererwiese führt ein Waldweg zum nahegelegenen Gedenkstein.

Einfache Steinplatte, die Baumeister Hans Doblmaier, Peuerbach, in die Steinpyramide am Rande der Ledererwiese errichtete.

Die Inschrift lautet:

 

Stöffel Fadinger + 5. Juli 1626

  Christoph Zeller + 18. Juli 1626

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Christoph Zeller war der Anführer der Bauern beim siegreichen Treffen nächst Peuerbach. Unmittelbar darauf wählten ihn die Bauern zu ihrem Oberhauptmann im Mühlviertel. In dieser Eigenschaft befand er sich bei den Stellungen der Bauern in Urfahr, als ihn am 18. Juli 1926 eine Musketenkugel, die von einer bayrischen Zille aus abgefeuert worden war, tätlich verwundete. Auch Stefan Fadinger, Oberhauptmann im Hausruck- und Traunviertel und „Bauer-Oprist“, war vor Linz verwundet worden. Er starb in seinem Hauptquartier an Wundbrand.

 

Turner-Kriegerdenkmal

Das Turner-Kriegerdenkmal Steindlbach wurde in den Jahren 1919/1920 vom Turnverein Peuerbach zum Gedenken an die gefallenen Mitglieder des Turnvereines, der Liedertafel und der FF Peuerbach erbaut. Obmann des Allgemeinen Turnvereines Peuerbach war damals der Baumeister Hans Doblmaier, der sich für die Errichtung des Denkmals verantwortlich zeichnete.

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Das Areal von 54 m² war von der Familie Dr. Sassi großzügigerweise zur Verfügung gestellt worden. Aus Anlass des zehnjährigen Gründungsjubiläums des Turnvereines wurde der Gedenkstein am 31. August 1920 unter großer Beteiligung der Bevölkerung feierlich enthüllt.

 

Mammutbaum im Garten der Villa-Sassi

Eigentümer: Fam. Toth, Steindlbachweg 3, 4722 Bruck-Waasen

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Zu erreichen: Von Peuerbach über die Eferdinger Bundesstraße bei km 45,8 Zufahrt zur ehemaligen Villa-Sassi, in deren Garten sich der Mammutbaum befindet. Der etwa 100-jährige Mammutbaum hat einen Stammumfang von 6,20 m, einen Kronendurchmesser von 15 m und
eine Höhe von rund 43 m.